Alles Rechtliche über Bestattungen

Stirbt jemand aus dem Verwandtenkreis, ist es nicht nur schwierig für einen den Verlust des Menschen zu akzeptieren, sondern auch sich um alle rechtlichen Einzelheiten zu kümmern. Eine Beerdigung hat nicht selten immense Kosten zur Folge. Doch wer hat diese Kosten zu tragen und was muss nach dem Tod des Angehörigen beachtet werden. Wer darf die Beerdigung veranlassen und wer nicht. Im folgenden Blogbeitrag werden alle wichtigen Einzelheiten geklärt, die sich in einem Todesfall ergeben.

Was ist unter „Bestattungspflicht“ zu verstehen?

Da das Bestattungsrecht in Deutschland die Kompetenz der Bunderländer gem. Art. 70 GG ist, haben alle deutschen Bundesländer eigene Bestattungsgesetze erlassen, die nach Bundesland zu Bundesland untereinander variieren.

Die Bestattungspflicht ist aus den Bestattungsgesetzen der einzelnen Bundesländer zu entnehmen:

Baden-Württemberg,

Bayern,

Berlin,

Brandenburg,

Bremen,

Hamburg,

Hessen,

Mecklenburg-Vorpommern,

Niedersachsen,

Nordrhein-Westfalen,

Rheinland-Pfalz,

Saarland,

Sachsen,

Sachsen-Anhalt,

Schleswig-Holstein und

Thüringen.

Sie besagt, dass es in Deutschland eine Friedhofspflicht oder ein Friedhofszwang existiert. D.h. das jeder Verstorbene auf einem Friedhof oder einer genehmigten Bestattungsfläche bestattet werden muss und die Angehörigen sich darum kümmern müssen.

Die Bestattungspflicht bürgt den Angehörigen des Verstorbenen die Pflicht, die Bestattung zu veranlassen.

Zulässige Bestattungsarten

In Deutschland kann es zwischen einer Feuerbestattung (Einäscherung) oder einer Erdbestattung gewählt werden. Urnen mit der Asche der Verstorbenen dürfen nicht privat aufbewahrt werden. Wie sich aus der Bestattungspflicht (s.o ...

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