Gutes Personalmanagement in der Anwaltskanzlei (Teil 2)

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In Teil 1 meines kleinen Beitrags zu dem doch recht umfangreichen und wichtigen Thema hatte ich kurz das Jahresgespräch erwähnt. Bevor ich hierauf näher eingehe, möchte ich allerdings erst einmal eines “los werden”:

Die Führung eines Jahresgespräches bedeutet nicht, dass damit einmal im Jahr das Notwendige zur Motivation des Mitarbeiters getan ist.

Sie sollten sich daran gewöhnen, in regelmäßigen Gesprächen mit dem Mitarbeiter seine Leistung zu würdigen, bei Bedarf auch zu kritisieren.

Ein regelmäßiges Feedback gibt dem Mitarbeiter das Gefühl dafür, wie die Kanzlei seine Leistung bewertet, ihn beachtet und seine Leistung für die Kanzlei auch würdigt.

Binden Sie ihn auch grundsätzlich in die ihn betreffenden Entscheidungen der Kanzlei mit ein, sei es bei der Anschaffung von Arbeitsmitteln, Gestaltung von Arbeitsplätzen, bevorstehenden Veränderungen im Rahmen der Kanzlei etc..

Denken Sie bei allen Ihren Entscheidungen daran, dass

  • Information und Mittragen einer Entscheidung
  • zu Identifizierung mit den Zielen der Kanzlei und damit zur
  • Motivation führt, die als Ergebnis eine
  • Steigerung der Produktivität des Mitarbeiters

nach sich zieht.

So, nachdem das gesagt wurde, möchte ich kurz auf das “Personaltool”

Jahresgespräch

eingehen.

Das Jahresgespräch dient als

  • Feedback und
  • Motivationsinstrument

und ist grundsätzlich jeweils von dem unmittelbaren Vorgesetzten mit dem Mitarbeiter zu führen.

Warum ein Jahresgespräch?

Das Jahresgespräch soll dazu beitragen, dass Sie und Ihre Mitarbeiter

  • die Aufgaben und Ziele der Kanzlei erörtern, damit Ihr Mitarbeiter einen optimalen Beitrag zum Erfolgt der Kanzlei leisten kann,
  • gemeinsam festlegen, welchen Verantwortungs- u ...
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