Vergewaltigungslüge der Heidi K. vom BGH rechtskräftig mit Gefängnis bestraft – BGH 2 StR 62/14

von Olaf Moegelin

Der Bundesgerichtshof hat die Verurteilung der Lehrerin Heidi K. wegen schwerer Freiheitsberaubung nach Falschbelastung ihres Kollegen Horst Arnold wegen Vergewaltigung bestätigt. Dieses Urteil markiert das Ende einer der größten Justizskandale Deutschlands. Von besonderer Dimension ist der vorausgegangene Prozess, der durch alle Instanzen ging. Nicht mal der Bundesgerichtshof erkannte die Fehlerhaftigtigkeit des Urteils. Der zu Unrecht Verurteilte blieb standhaft und weigerte sich auch noch während der Zeit in der er die Haft verbüßte, zu erklären, dass er schuldig sei. Gerade diese Standhaftigkeit hatte zur Folge, dass er die Tat bis zum Ende absitzen musste. Zumindest erlebte er noch die spätere Aufhebung des Fehlurteils. Die nunmehr rechtskräftige Verurteilung seiner Ex-Kollegin die ihm die Tat angehängt hat, erlebte er nicht mehr. Nur fünf Jahre nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis starb Horst Arnold.

Die Pressemitteilung Nr. 149/2014 des Bundesgerichtshofs vom 22.10.14 wie folgt:

Das Landgericht Darmstadt hat die Angeklagte K., eine 50 Jahre alte Lehrerin, wegen schwerer Freiheitsberaubung in mittelbarer Täterschaft zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt.

Nach den Feststellungen des Landgerichts zeigte die Angeklagte, die als Lehrerin in einer Schule in R. tätig war, ihren Kollegen A ...

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