Rezension Zivilrecht: Verträge in Familiensachen

von Dr. Benjamin Krenberger

Bergschneider, Verträge in Familiensachen, 5. Auflage, Gieseking 2014


Von Rechtsanwalt Andreas Ihns, Fachanwalt für Familienrecht, Lübeck



Das in der FamRZ Reihe veröffentliche Buch von Ludwig Bergschneider ist nunmehr in der 5. Auflage erschienen und blickt damit auf eine fast 15 jährige Vergangenheit zurück. Ludwig Bergschneider ist Fachanwalt für Familienrecht in München und zugleich Lehrbeauftragter der Universität Regensburg. Seinem Buch über die Verträge in Familiensachen ist seine doppelte Qualifikation auch anzumerken: Das Wissen um die praxisrelevanten Fragen (und Fallstricke) wird didaktisch hervorragend vermittelt, ohne dass der Autor sein Werk mit Theorie allzu überfrachtet. Sicherlich ließe sich über das Thema mehr sagen und andere Autoren haben es auch geschrieben. Darum geht es aber nicht immer. In der Praxis wird schnell schon einmal ein Mustertext aus der Schublade gezogen, der den Interessen der Parteien nicht immer gerecht wird. Dieser Fehler passiert einem mit dem "Bergschneider" nicht. Das Buch regt zum Nachdenken an und genau dieser Umstand führt dazu, dass meine Vorauflage längst zerfleddert ist. Hier liegt das eigentliche Manko, nicht des Buches von Bergschneider sondern der gesamten Reihe, dazu später mehr. Zunächst einmal möchte ich einen kurzen Überblick über dieses gelungene Arbeitsbuch geben.


Bergschneider beginnt mit einer begrifflichen Klärung der unterschiedlichen Vertragstypen: Ehevertrag, Trennungsvereinbarung und Scheidungsfolgenvergleich. Wie lassen sich die einzelnen Vertragstypen voneinander abgrenzen? Die Regelungsgegenstände können bei allen Vertragstypen dieselben sein (Unterhalt, Vermögen, Kinder). Die unterschiedlichen Einsatzbereiche (Vorsorge vs. konkrete Krisenbewältigung) können im Detail besondere Regelungen erforderlich machen ...

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