Missbrauch einer abhängigen Staatsanwältin als Domina

von Mirko Laudon

Ein Münch­ner Ge­richts­psych­ia­ter muss we­gen ei­ner Af­färe mit ei­ner sucht­kran­ken Staats­an­wäl­tin vor Ge­richt. Er soll der Frau für se­xu­elle Dienste als Do­mina Be­täu­bungs­mit­tel ver­schrie­ben ha­ben, be­rich­tet die Süd­deut­sche Zeitung.

Die Staats­an­walt­schaft wirft dem Psych­ia­ter vor, ei­ner me­di­ka­men­ten­ab­hän­gi­gen Staats­an­wäl­tin Psy­cho­phar­maka ver­schafft zu ha­ben, ob­wohl er von de­ren Ab­hän­gig­keit von Tran­qui­li­zern ge­wusst habe. Im Ge­gen­zug soll sich die Ju­ris­tin auf sa­do­ma­so­chis­ti­sche Sex­spiele ein­ge­las­sen ha­ben. Im Juli 2010 soll es beim Tref­fen in der Münch­ner Woh­nung der Staats­an­wäl­tin zum Ge­schlechts­ver­kehr ge­kom­men sein, zu dem der Mann auch ein­schlä­gige Uten­si­lien mit­ge­bracht ha­ben soll — an­geb­lich ließ er sich von der Staats­an­wäl­tin ver­soh­len. Im Ver­lauf des Som­mers 2010 kam es dem Ver­neh­men nach zu wei­te­ren Tref­fen, un­ter an­de­rem in sei­nen Fe­ri­en­häu­sern in Ita­lien und Griechenland.

Foto: so­ka­eiko / pixelio.de

Dem­ent­spre­chend er­hob die Staats­an­walt­schaft An­klage we­gen se­xu­el­len Miss­brauchs un­ter Aus­nut­zung ei­nes Be­ra­tungs– oder Be­hand­lungs­ver­hält­nis­ses ...

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