Die Bilanzierbarkeit von selbst geschaffenen Intellectual Property - Kann ich denn überhaupt meine eigenen immateriellen Rechte bilanzieren?

Kann ich denn überhaupt meine eigenen immateriellen Rechte bilanzieren?

Gekauftes vs. selbstgeschaffenes IP

Die Intellectual Property (IP) nehmen einen großen Bereich des immateriellen Vermögens ein. Seit geraumer Zeit ist es möglich, diese Vermögenswerte einheitlich bilanzmäßig zu aktivieren. Während das bei Vermögenswerten, die von Dritten erworben wurden, kein Problem ist, unterliegen selbst geschaffenes IP besonderen bilanzrechtlichen Vorschriften. Ein Grund der unterschiedlichen Regelung hierfür ist, dass die Bewertung selbst geschaffenen IP’s möglicherweise stark subjektiv vorgenommen werden kann. Allerdings besteht nach den derzeitigen Regelungen für das selbstgeschaffene IP keine Aktivierungspflicht, sondern der Inhaber hat ein Wahlrecht, ob er es wirklich aktivieren möchte.

Aber warum sollte er das tun?

Für eine Aktivierung des IP’s im Rahmen der Bilanzierung gibt es natürlich vielfältige Gründe. Einer dieser Gründe kann sein, dass damit in einem bestimmten Jahr das Ergebnis des Eigenkapitals positiv beeinflusst wird und damit die Kreditwürdigkeit erhöht werden kann. In einem Folgejahr, in dem weitere Investitionen getätigt werden sollen, kann sich das lohnen. Zudem wird damit auch möglichweise das Ergebnis vor Steuern gesenkt. In beiden Fällen darf man aber nicht vergessen, dass dann in den Folgejahren auch eine Abschreibung der Position erfolgt ...

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