Amtsrichterin der 334. Zivilabteilung des AG München verurteilt am 24.9.2013 – 334 C 9531/13 -HUK-COBURG zur Zahlung der vorgerichtlich gekürzten Sachverständigenkosten.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leser,

nachfolgend geben wir Euch ein weiteres Urteil aus München zu den Sachverständigenkosten gegen die HUK-COBURG bekannt. Wieder war es die HUK-COBURG, die willkürlich die berechneten Sachhverständigenkosteen gekürzt hatte. Lest selbst das Urteil aus München und gebt Eure Kommentare ab. Leider hat auch in diesem Urteil die zuständdige Amtsrichterin wieder den falsschen Begriff der Gebühren gewählt. Richtig wäre es gewesen, die Kosten des Sachverständigen anzuführen. Bis auf die Verzugsgeschichte trotzdem ein recht ordentliches Urteil, wie wir meinen. Das Urteil wurde erstritten und der Redaktion eingereicht durch die Kanzlei Michael Brand aus München.

Viele Grüße Willi Wacker

Amtsgericht München

Az.: 334 C 9531/13

IM NAMEN DES VOLKES

In dem Rechtsstreit

- Klägerin -

gegen

- Beklagter -

wegen Schadensersatz

erlässt das Amtsgericht München durch die Richterin am Amtsgericht G. am 24.09.2013 auf Grund des Sachstands vom 02.08.2013 ohne mündliche Verhandlung gemäß § 495a ZPO folgendes

Endurteil

1. Der Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 149,88 € nebst Zinsen hieraus in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit 04.04.2013 zu bezahlen. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

2. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

(abgekürzt nach § 313a Abs. 1 ZPO)

Entscheidungsgründe

Gemäß § 495a ZPO bestimmt das Gericht das Verfahren nach billigem Ermessen. Innerhalb dieses Entscheidungsrahmens berücksichtigt das Gericht grundsätzlich den gesamten Akteninhalt.

Die Klägerin hat Anspruch auf Erstattung der restlichen Sachverständigenkosten in der geltend gemachten Höhe von 149,88 € ...

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