Schufa-Drohung ist verboten

von Udo Vetter

Sehr gerne “drohen” Inkassounternehmen in ihren Mahnschreiben mit einem Schufa-Eintrag. Das ist jedoch gesetzlich unzulässig, wenn der Betroffene ausdrücklich mitgeteilt hat, dass er die Forderung bestreitet.

Das Landgericht Darmstadt beschäftigte sich nun mit dem Fall, dass ein Inkassounternehmen in einer “letzten Mahnung” erneut einen Schufa-Eintrag erwähnte, obwohl der Empfänger des Schreibens mehrfach geantwortet hatte, er habe keinen Vertrag geschlossen.

Laut dem Urteil ist der Hinweis auch unzulässig, wenn die Inkassofirma so tut, als habe der Kunde die Forderung nicht wirksam bestritten. Wörtlich hieß es in dem Brief:

Weil Sie auch keine rechtlich erheblichen Einwendungen gegen diese Forderung geltend gemacht haben, ist der Anspruch einredefrei und fällig ...Zum vollständigen Artikel


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