Pflichtlektüre eines Steuerberaters

In einem aktuellen Urteil vom 25.09.2014 hat der BGH den Umfang der umrissen und hierbei insbesondere das Bundessteuerblatt und die Zeitschrift “Deutsches Steuerrecht” genannt.

Grundsätzlich darf sich ein Steuerberater auf den Fortbestand einer höchstrichterlichen Rechtsprechung verlassen und muss seine Beratung sogar an dieser ausrichten. Maßgeblich ist grundsätzlich die jeweils aktuelle Rechtsprechung im Zeitpunkt der konkreten Beratung. Wie jeder Steuerberater und steuerberatende Rechtsanwalt weiß, ändert sich eine höchstrichterliche Rechtsprechung jedoch von Zeit zu Zeit, so dass man die Entwicklung anhand amtlicher Sammlungen und einschlägiger Fachzeitschriften im Auge haben muss. Bislang war höchstrichterlich noch nicht geklärt, welche Zeitschriften sozusagen zur gehören. Diesbezüglich hat der BGH mit seinem Urteil vom 25.09.2014 nun einige Hinweise gegeben, ohne jedoch den Katalog bzw. den Umfang konkret und abschließend zu benennen. Zur Pflichtlektüre zählt er hiernach insbesondere das vom Bundesfinanzministerium herausgegebene Bundessteuerblatt (BStBl) sowie die von der Bundessteuerberaterkammer herausgegebene Zeitschrift “Deutsches Steuerrecht” (DStR), die in wöchentlichem Rythmus erscheint ...

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