Die Kosten einer Ehescheidung sind nach wie vor steuerlich als „außergewöhnliche Belastung“ absetzbar.

von Karl Heinz Steffens

Die Kosten einer Ehescheidung sind nach wie vor steuerlich als „außergewöhnliche Belastung“ absetzbar.

Das hat das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz in einem am 31. 10. 2014, bekanntgegebenen Urteil entschieden (Az.: 4 K 1976/14). Für „Scheidungsfolgesachen“ gelte dies allerdings nicht.

2011 hatte der Bundesfinanzhof (BFH) in München die steuerliche Abzugsfähigkeit von Prozesskosten ausge-weitet (Urteil vom 12. Mai 2011, Az.: VI R 42/10). Darauf hatte der Gesetzgeber reagiert und mit Wirkung zum Jahresbeginn 2013 den Abzug von Prozesskosten als außergewöhnliche Belastungen überwiegend ausgeschlossen. Eine Ausnahme besteht nur, wenn ohne das Gerichtsverfahren „der Steuerpflichtige Gefahr liefe, seine Existenzgrundlage zu verlieren und seine lebensnotwendigen Bedürfnisse in dem üblichen Rahmen nicht mehr befriedigen zu können“ ...

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