Mischlingsrüde deckt Rassehündin – Schadensersatzklage endet mit Vergleich

von Olaf Moegelin

Der Landgericht Coburg (11 O 185/13) hatte es mit zwei streitenden Hundebesitzern zu tun bekommen.

Der Mischlingsrüde der Beklagten deckte ungewollt die Rassehündin der Klägerin. Die Beteiligten wohnen im selben Ort. Die Klägerin trug vor, dass die Beklagte ihren Mischlingsrüden trotz vorheriger Ermahnung immer wieder durch den Ort habe streunen lassen. Dieser Rüde sei auf ihr Grundstück gelangt und habe im Garten mit ihrer Rassehündin den Deckakt vollzogen. Die Klägerin gab an, dass ihre Hündin dadurch trächtig geworden sei. Sie habe unter keinen Umständen Mischlingswelpen gewollt. Deshalb sei ein Eingriff durchführt worden, welcher zu einer Gebärmutterentfernung geführt habe ...

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