“Gesetz” gegen unseriöses Inkasso tritt morgen in Kraft

von Karsten Gulden

Unseriöse Inkassobüros gibt es wie Sand am Meer. Insbesondere im Filesharingsektor, wenn es um die Beitreibung von Forderungen aus Massenabmahnungen geht, tun sich immer wieder schwarze Schafe hervor, die mit Schufa-Einträgen drohen oder andere Formen der Nötigung praktizieren, obwohl dies meist unzulässig ist.Damit ist ab morgen Schluss.

Das Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken, das bereits im letzten Jahr in Kraft getreten ist, sieht auch eine Zurechtweisung der Inkassobranche vor. Diese Bestimmungen gelten nun ab dem 1.11.2014.

Demnach müssen Inkassoschreiben folgende Informationen in klarer und verständlicher Form erhalten, wenn Privatpersonen angeschrieben werden, § 11 a des Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken:

1. den Namen oder die Firma des Auftraggebers

2. den Forderungsgrund, bei Verträgen unter konkreter Darlegung des Vertragsgegenstands und des Datums des Vertragsschlusses

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