Der Versuch, die Brustverkleinerung von der Steuer abzusetzen

von Stefan Maier

Bei der Einkommenssteuererklärung versuchte eine Mutter die Bruststraffung und Brustverkleinerung ihrer Tochter steuerlich geltend zu machen. Das Finanzgericht hatte über die Möglichkeit einer steuerlichen Berücksichtigung der Operationskosten zu entscheiden.

Eine Frauenärztin attestierte, dass die deutliche Ungleichheit der Brüste bei der Tochter zu einer gravierenden psychosomatischen Belastung mit Störungen des Körperbildes und des Selbstwertgefühls führe. Die psychische Belastung gipfelte in depressiven Erscheinungen sowie Problemen hinsichtlich Partnerschaft und Sexualität.

Der Versuch die Operationskosten in Höhe von 4.600 Euro von der Krankenkasse erstattet zu bekommen schlug fehl, da diese eine medizinische Notwendigkeit des Eingriffes verneinte ...

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