Unternehmensakquisition und Insolvenzplan (Literaturtipp)

Am Wochenende hatte ich Zeit, bei strahlendem Sonnenschein ein wenig zu lesen. In der Zeitschrift für Wirtschaftsrecht bin ich auf einen interessanten Aufsatz von Christian Bünkmans über "Unternehmensakquisition über einen Kapitalschnitt im Insolvenzplanverfahren" (gestoßen ZIP, 2014, 1857). Klingt langweilig, ist aber spannend. Hintergrund ist folgender: Wenn in Insolvenzverfahren ein Unternehmen "saniert" werden soll, geschieht dies meist im Rahmen einer so genannten "übertragenden Sanierung", also indem das Anlage- und Umlaufvermögen bzw. Teile davon an ein neu gegründetes Unternehmen verkauft werden. Da einzelne Vermögensgegenstände den Eigentümer wechseln, spricht man auch von Asset-Deal. Dies hat allerdings zur Folge, dass Verträge die das insolvente Unternehmen abgeschlossen hatte nicht mit übergehen. Auch Konzessionen, Genehmigungen etc. müssen ggf. neu beantragt werden. Ein Verkauf der Gesellschaftsanteile (so genannter Share-Deal) ist zwar auch im Insolvenzverfahren möglich, stößt aber auf zwei Schwierigkeiten: Zum einen muss das Unternehmen entschuldet werden damit es überhaupt Sinn macht und zum anderen müssen die Altgesellschafter damit einverstanden sein, ihre Anteile zu übertragen ...Zum vollständigen Artikel


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