Nötigung

Im Straßenverkehr gibt es viele Situationen, die den Tatbestand der Nötigung erfüllen könnnen. Nicht jedes ärgerliche Verhalten von Kraftfahrern ist indes gleich als Nötigung anzusehen, was entstprechende strafrechtliche Konsequenzen haben kann. Nötigung liegt i.d.R. dann vor, wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer durch Gewalt oder Drohung zu einem vom Betroffenen nicht gewünschten oder unangemessenen Verhalten gezwungen wird. Die Wahl der Methode ist hierbei unerheblich. Eine Nötigung kann beispielsweise beim Schneiden nach einem Überholvorgang, beim dauerhaften Hupen und/oder Blinken, dichten Auffahren auf den Vordermann, Ausbremsen aber auch wenn lange nebeneinander hergefahren wird oder sich um einen Parkplatz gestritten wird, vorliegen. Besonders häufig findet eine Nötigung auf der Autobahn mittels Lichthupe, dichtem Auffahren und dem nach links gesetzten Blinker statt, wenn der Vordermann dem folgenden Fahrzeugführer auf der linken Spur nicht schnell genug ein Überholmanöver beendet. Dauert dies nun einige Zeit und fühlt sich der bedrängte Fahrer durch das dichte Auffahren einer Gefahr ausgesetzt, so liegt eine Nötigung vor ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK