Gutes Personalmanagement in der Anwaltskanzlei (Teil 1)

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Ein Locher ist zum Lochen da; dachte ich bisher jedenfalls. Leider wurde ich in den letzten Tagen eines Besseren durch einen Beitrag einer Mitarbeiterin einer Kanzlei im Social Network belehrt, die Übung erlangt hatte, solchen – nennen wir es einmal höflich – Kommunikationsversuchen ihres Chefs „auszuweichen“.

Das ist sicherlich ein Einzelfall, führt wohl auch bei Ihnen zu Kopfschütteln, gibt mir aber wieder einmal einen guten Grund, auf das Thema näher einzugehen.

Was ist unter Personal Management zu verstehen?

Aus dem angelsächsischen Raum kennen wir den Begriff des

Personal Management
oder auch
Human Ressource Management

Wie die Begrifflichkeit „Management“ schon vermuten lässt, fallen die personalwirtschaftlichen Aufgaben unter „Führungsaufgaben“.

Die Personalwirtschaft der Kanzlei, die wiederum alle personalwirtschaftlichen Aufgaben umfasst, die im Hinblick auf die unternehmerischen Ziele der Kanzlei erfüllt sein müssen, sowie für alle Institutionen (also organisatorische Einheiten), die diese Aufgaben wahrnehmen, obliegt dem Personal Manager, oder auch dem Kanzleiinhaber

Dabei ist der Begriff „Wirtschaft“ nicht ausschließlich im Rahmen des Strebens nach Wirtschaftlichkeit zu sehen, sondern vielmehr als Gesamtheit der Erfüllung der Gesamtaufgaben der Kanzlei, obwohl selbstverständlich auch der Rationalisierungsgedanke, also mit möglichst geringstem Aufwand den bestmöglichen Ertrag zu erwirtschaften, gerade im Personal Management einen hohen Stellenwert einnimmt und im Hinblick auf Wettbewerbsfähigkeit und Sicherung des Bestehens der Kanzlei zwar nicht nur, aber auch im Vordergrund stehen sollte.

Aufgaben des Personalmanagements

Ein wichtiges Instrument der Kanzleiführung ist ein gutes Personal Management ...

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