Mann sägt sich Daumen und Zeigefinger ab – Anspruch auf 1,4 Mio. Euro aus Versicherung oder Betrug ?

von Stephan Weinberger

In Norderstedt (Schleswig-Holstein) steht derzeit der 50-Jährige Ralf-Werner D. wegen Versicherungsbetruges vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, dass die Abtrennung von Daumen und Zeigefinger der linken Hand geplant war, um so an die hohe Versicherungssumme zu gelangen.

Staatsanwalt Mohr: „Am 11. Februar 2010 trennten Sie sich mit einer Tischkreissäge Daumen und Zeigefinger der linken Hand ab, um die Versicherungssumme zu bekommen.“

Der zum damaligen Zeitpunkt gerade zum Versicherungsfachmann ausgebildete Mann sieht die ganze Sache jedoch als Unfall an: „Ich sägte Kanthölzer fürs neue Agenturschild auf der neuen Kreissäge. Plötzlich kam mir einer meiner Pudel-Spitz-Mischlinge zu nahe. Ich wollte ihn vertreiben, trat dabei meinem anderen Hund auf den Schwanz. Ich stolperte, stützte mich ab.“

An das, was danach passiert, erinnert er sich nicht mehr. Fest steht nur, dass Ralf-Werner D. kurz darauf in der Klinik auftauchte – ohne Daumen und Zeigefinger ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK