Tiere am Arbeitsplatz: Wann darf mein Hund mit ins Büro?

Er gilt als der beste Freund des Menschen – aber da, wo der moderne Arbeitnehmer die meiste Zeit seines Leben verbringt, darf er oft nicht hin: Ins Büro.

So viele träumen davon: Ein eigener Hund. Wenn da nur nicht die Sache mit dem Arbeitsplatz wäre. Denn eins ist klar: Man kann das Tier tagsüber nicht einfach daheim lassen oder irgendwo abgeben. Die ideale Lösung – es kommt mit zur Arbeit. Nur: Habe ich darauf einen Anspruch? Wie ist die Rechtslage?

So mancher Betriebsrat kennt das: Ein Kollege wendet sich im Vertrauen an ihn. Man würde so gerne einen Hund anschaffen, aber darf ich den mitbringen? Bevor man groß den Chef fragt, komme man erst mal hierher.

Tiere am Arbeitsplatz – da gilt es, mehrere Aspekte zu beachten. Der erste und wichtigste ist die Rechtslage. Ja, der Chef darf es untersagen, dass man einen Hund oder ein Tier mit zur Arbeit bringt. Das ist Grundlage seines Direktionsrechts als Arbeitgeber. Dieses umfasst das Ordnungsverhalten im Betrieb, also auch das betriebliche Zusammenleben.

Ein ähnlicher Fall wurde kürzlich vom Landesarbeitsgericht Düsseldorf entschieden (Urteil vom 24.03.2014, 9 Sa 1207/13): Eine Angestellte hatte die offizielle Erlaubnis ihren Hund mitzubringen. Drei Jahre lang ging alles gut. Dann wurde das Tier auffällig, es knurrte die Kollegen an. Der Arbeitgeber verbot die Mitnahme ...

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