Schablonenhafte Strafzumessung

Schablonenhafte Strafzumessung

Ein weiteres Mal wird das Obergericht des Kantons Aargau durch das Bundesgericht mit deutlichen Worten zurechtgewiesen, diesmal wieder einmal wegen Rechtsverletzungen im Bereich der Strafzumessung (BGer 6B_65/2014 und 6B_69/2014, beide vom 09.20.2014). Hauptkritik ist, dass die Vorinstanz die erstinstanzlichen Strafen massiv (von 2 Jahren bedingt auf 4.5 Jahre bzw. von 1.5 Jahren bedingt auf 4.5 Jahre) und deutlich über die Anträge der Staatsanwaltschaft hinaus angehoben hat, ohne dafür eine nachvollziehbare Begründung zu liefern.

Das Bundesgericht qualifiziert die Strafzumessung in beiden Urteilen u.a. als schablonenhaft.

Dies erweckt den Eindruck einer schablonenhaften Zumessung der Strafe, bei welcher wesentlicher Gesichtspunkt weniger das individuelle Verschulden der Täter zu bilden scheint als der Umstand, dass diese in Mittäterschaft gehandelt haben (E. 2.4 ) ...Zum vollständigen Artikel

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