Gegendarstellung zu TeamViewer: Datenschutzrechtliche Grenzen im Unternehmenseinsatz

Auf unseren Beitrag „TeamViewer: Datenschutzrechtliche Grenzen im Unternehmenseinsatz“ meldete sich TeamViewer und verlangte eine Gegendarstellung, da der Beitrag wohl falsche Tatsachenbehauptungen enthalte.

Inhaltsverzeichnis
  1. Gesetzesgrundlage
  2. Gegendarstellung
  3. Stellungnahme
1. Gesetzesgrundlage

Dabei stützt TeamViewer seinen Anspruch auf Gegendarstellung auf § 11 Hamburgisches Pressegesetz.

Zunächst stellen wir fest, dass TeamViewer die falsche Rechtsgrundlage für den Anspruch auf eine Gegendarstellung gewählt hat. Nicht § 11 Hamburgisches Pressegesetz, sondern § 56 RStV ist hier die einschlägige Norm. Da unser Newsletter jedoch sowohl periodisch erscheinend, als auch journalistisch-redaktionell aufbereitet ist, ist § 56 RStV die korrekte Anspruchsgrundlage. Uns ist Transparenz sehr wichtig und somit kommen wir selbstverständlich dem Verlangen auf eine Gegendarstellung nach. Es folgt die Gegendarstellung von TeamViewer, wie sie uns erreichte.

2. Gegendarstellung

Am 12.09.2014 hat Herr Tim Becker unter dem Titel „TeamViewer: Datenschutzrechtliche Grenzen im Unternehmenseinsatz“ einen Fachbeitrag über die TeamViewer-Software verfasst.

Dieser enthält falsche Tatsachenbehauptungen, die wir nachfolgend richtig stellen möchten:

Aussage Herr Becker: „Zusätzlich kann TeamViewer so konfiguriert werden, dass dieser als Hintergrundprozess für den Nutzer unsichtbar arbeitet.“

Hierzu stellen wir fest, dass TeamViewer niemals so konfiguriert werden kann, dass das Programm unsichtbar als Hintergrundprozess arbeitet. Der Nutzer sieht immer, wenn eine Verbindung besteht; dies wird ihm durch ein aktives TeamViewer-Fenster auf seinem Monitor angezeigt. Der Mitarbeiter hat zudem die Möglichkeit, die Fernwartung jederzeit zu unterbrechen ...

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