Befristete Arbeitsverträge

Immer wieder kommt es zu arbeitsgerichtlichen Streitigkeiten um befristete Arbeitsverträge. Das gibt Anlass, nachstehendes Basiswissen in Erinnerung zu rufen:

Befristete Arbeitsverhältnisse enden „automatisch“ mit dem Ablauf der Zeit, für die sie eingegangen sind. Der Arbeitgeber muss keine Kündigung aussprechen, demzufolge hat der Arbeitnehmer auch keinen Kündigungsschutz.

Von praktisch größter Bedeutung ist die so genannte „sachgrundlose Befristung“. Sie besagt, dass Zeitbefristungen bis zur Dauer von zwei Jahren grundsätzlich auch dann zulässig sind, wenn dafür kein sachlicher Grund (z.B. vorübergehender Bedarf, Vertretung, Erprobung) vorliegt. Bis zur Höchstdauer von zwei Jahren kann der Arbeitgeber also „frei“ befristen.

Dabei sind jedoch einige Fallstricke zu beachten. So gilt ohne Ausnahme: Ein befristeter Arbeitsvertrag muss schriftlich geschlossen werden. Mündlich vereinbarte Befristungen sind in jedem Fall unwirksam. Es kommt dann ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zustande, das nur durch Kündigung beendet werden kann.

Und weiter gilt: Eine sachgrundlose Befristung ist nur bei Neueinstellungen zulässig. Sie ist unwirksam, wenn der Arbeitnehmer in den letzten 36 Monaten mit dem Arbeitgeber bereits in einem befristeten oder unbefristeten Arbeitsverhältnis gestanden hat ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK