Spielsüchtiger Ordnungsamt-Mitarbeiter veruntreut 100.000 Euro

Die Kündigung eines spielsüchtigen Mitarbeiters im Ordnungsamt, der mehr als 100.000 Euro veruntreut hatte, ist auch ohne ein vorher durchgeführtes abgestuftes Sanktionsverfahren wirksam. Das entschied ArbG Düsseldorf mit Urteil vom 21.10.2014 (2 Ca 3420/14).

Ein seit 23 Jahren beim Ordnungsamt der Stadt Hilden beschäftigter Verwaltungsfachangestellter vereinnahmte wiederholt Gebühren für die Erteilung gewerberechtlicher Erlaubnisse in insgesamt fünftstelliger Höhe. Die Dienstherrin beendete das Arbeitsverhältnis auf Grund von 33 Tat- bzw. Verdachtskündigungen. Der Mitarbeiter meinte, dass ihm wegen seiner Spielsucht die Impuls- und Steuerungskraft fehle. Die Handlungen seien ihm deshalb nicht vorwerfbar ...

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