Jura ist leicht!

von Alexandra Braun

Wimmern über das anspruchsvolle Studium gehört bei Juristen zum guten Ton. Während des Studiums, danach auch. Wir müssen die ganzen Gesetze auswendig lernen, Unmengen von Gerichtsentscheidungen kennen – es ist die Hölle. In der Zeit ist nun ein Interview mit dem von mir sehr geschätzten Richter am Bundesgerichtshof Thomas Fischer veröffentlicht, in dem dieser sagt, das Jurastudium sei leicht. Die Ausbildung habe aber ihre Mängel.

“…Hier können sie bis zum zwölften Semester in der hintersten Reihe sitzen und kein Wort sagen. Wer sich schämt, in der Öffentlichkeit zu reden, nicht mit Sprache umgehen kann oder nicht weiß, wie man den Konjunktiv verwendet, für den ist das tragisch. Der kommt aus der Uni, kann Einzelfälle bearbeiten, aber merkt bald, dass er sich als Richter oder Rechtsanwalt vor Menschen fürchtet. So geht es auch manchen Ärzten, die glücklich wären, wenn es nur die Patienten nicht gäbe.”

(Quelle: www.zeit.de)

Für den Beruf des Rechtsanwaltes ist es in der Tat von erheblichem Nachteil, sich vor Menschen zu fürchten. Als Richter oder Staatsanwalt sollte man frei sprechen können, auch klar ...

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