Arbeitsunfall: Nicht der schnellste Weg zur Arbeit zählt

Ein Unfall auf dem Weg zu einer Bushaltestelle ist auch dann ein Arbeitsunfall, wenn eine anderer Halt für öffentliche Verkehrsmittel deutlich näher am Wohnort liegt, entschied das SG Heilbronn mit am 23.10.2014 veröffentlichtem Urteil (v. 23.7.2014 – S 13 U 4001/11 X).

Ein im Kreis Ludwigsburg wohnhafter Arbeitnehmer machte sich Anfang 2013 auf den Weg zu einer über einen Kilometer von seiner Wohnung entfernten Bushaltestelle. Von dort aus, wollte er zur Arbeit fahren. Als er einen Zebrastreifen überquerte, erfasste ihn ein Auto und schleuderte ihn zur Seite. Dabei brach sich der Angestellte den rechten Unterschenkel ...

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