Kiffen und Autofahren: Bundesverwaltungsgericht bestätigt die Rechtmäßigkeit des Fahrerlaubnisentzugs schon bei 1ng/ml THC im Blut

von Rainer Pohlen

Die Luft für Kiffer, die am motorisierten Straßenverkehr teilnehmen wollen, bleibt dünn. Wie lto.de unter dem Titel “Keine Toleranz für Kiffer” in einem lesenswerten Beitrag berichtet, hat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom vergangenen Donnerstag (Az. 3 C 3.13) die Klage eines Cannabis-Gelegenheitskonsumenten gegen die Entziehung der Fahrerlaubnis letztinstanzlich abgewiesen. Dem Mann war anlässlich einer Verkehrskontrolle eine Blutprobe entnommen worden, die einen THC-Wert (THC = Tetrahydrocannabinol, der psychoaktive Wirkstoff im Cannabis) von 1,3 Nanogramm pro Milliliter Blut ergab. Das hatte der Fahrerlaubnisbehörde ausgereicht, dem Mann im Verwaltungsverfahren die Fahrerlaubnis zu entziehen.

Das Verwaltungsgericht und ihm folgend der VGH Mannheim hatten entschieden, dass die Entziehung der Fahrerlaubnis rechtmäßig sei ...

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