der selbständige Zahnarzt beim Arbeitsgericht

von Rainer Göhle
Die freien Mitarbeiter in den freien Berufen sind nicht immer frei. Zahnärzte zum Beipiel. Dass der Beschluss des LAG Köln es überhaupt in die Veröffentlichung geschafft hat. Vermutlich, weil diese Beschlüsse so selten sind. Das muss es sein.
Soweit in dem „Assistentenvertrag“ von freiberuflicher Tätigkeit bzw. freier Mitarbeit die Rede ist, steht dies in offenem Widerspruch zu Regelungen, die für ein Arbeitsverhältnis typisch sind: So ist die wöchentliche Arbeitszeit mit durchschnittlich 40 Stunden angegeben. Für die Arbeit in diesem Umfang sollte der Assistent eine monatliche Vergütung in Höhe von 2.400,00 € erhalten. In § 5 des Vertrages ist ein Erholungsurlaub von 25 Werktagen jährlich vorgesehen, während dessen das vereinbarte Honorar – wenn auch als Vorschuss – fortgezahlt werden sollte. Bei einer Dienstverhinderung wegen Krankheit musste eine ärztliche Bescheinigung spätestens am dritten Tag vorgelegt werden. Auch im Krankheitsfall ist eine Entgeltfortzahlung bis zum Ende der sechsten Woche vorgesehen ...
Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK