Hinweis 2013/1 - Abschlagszahlungen und Marktintegrationsmodell im EEG 2012 - veröffentlicht

von Dr. Peter Nagel

Die Clearingstelle EEG hat den Hinweis 2013/1 veröffentlicht. Er beantwortet die Frage, wie die Abschläge für den Strom aus PV-Anlagen, die dem Marktintegrationsmodell unterfallen, vor dem Hintergrund der Begrenzung der vergütungsfähigen Strommenge in § 33 Abs. 1 EEG 2012 zu bemessen sind.


Die Clearingstelle EEG hat folgende Leitsätze (gekürzt) entwickelt:


1. (a) Zulässig sind sowohl lineare als auch variierende Abschläge, die sich an den zu erwartenden Zahlungen orientieren. Um die zu erwartenden Zahlungen zu ermitteln, ist die Begrenzung der voll vergütungsfähigen Strommenge aus § 33 Abs. 1 Satz 1 EEG 2012 zu berücksichtigen.


i. Bei linearen Abschlägen ist fiktiv davon auszugehen, dass in jedem Monat ein Zwölftel der für das gesamte Kalenderjahr prognostizierten vergütungsfähigen Strommenge eingespeist wird und daher die Abschläge gleichmäßig sind. Bei der Berechnung der linearen Abschläge ist die Begrenzung der voll vergütungsfähigen Strommenge nach § 33 Abs. 1 Satz 1 EEG 2012 zu berücksichtigen.


ii. Bei variierenden Abschlägen orientiert sich die Abschlagshöhe an den zu erwartenden Zahlungen für die in dem jeweiligen Kalendermonat eingespeiste vergütungsfähige Strommenge unter Berücksichtigung der Begrenzung der voll vergütungsfähigen Strommenge nach § 33 Abs. 1 Satz 1 EEG 2012 und variiert dementsprechend.


(b) Die Clearingstelle EEG rät Anlagenbetreiberinnen bzw. -betreibern und Netzbetreibern, einvernehmlich zu vereinbaren, ob lineare oder variierende Abschläge zu zahlen sind. Das Letztentscheidungsrecht hierüber hat indes der Netzbetreiber inne.


2. Die Höhe der Abschlagszahlungen im Marktintegrationsmodell hängt von der Art des gewählten Vermarktungsmodells ab, welches die Anlagenbetreiberinnen bzw ...

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