Energy Lab 2.0: DLR unterstützt Forschungsplattform des KIT für Energiewende mit Brennkammersystem und Speichertechnologie

von Dr. Peter Nagel

(DLR) - Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) richtet gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) die Forschungsplattform Energy Lab 2.0 ein. Mit Hilfe dieses europaweit einzigartigen Anlageverbunds wollen die Wissenschaftler in den nächsten Jahren gemeinsam das Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten künftiger Energiesysteme erforschen. Gleichzeitig sollen neue Ansätze zur Stabilisierung der Energienetze realitätsnah erprobt werden. Das Energy Lab 2.0 wurde am 24. Oktober 2014 offiziell eingeweiht.

Umfassendes Modell für eine nachhaltige Energieversorgung

"Energie aus fluktuierenden erneuerbaren Quellen wie Sonne und Wind in das Netz zu integrieren und dabei die erforderliche Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist eine der großen Herausforderungen. Die Ergebnisse, die wir aus dem Energy Lab 2.0 gewinnen, werden wichtige Anhaltspunkte für die Gestaltung künftiger Energienetze in Deutschland liefern", sagte KIT-Präsident Professor Holger Hanselka anlässlich des Projektstarts in Karlsruhe.

Die Forschungsplattform verknüpft charakteristische Komponenten der Strom-, Wärme- und Synthesegaserzeugung mit Energiespeichertechnologien und Verbrauchern. Das KIT bringt dazu bereits vorhandene große Versuchseinrichtungen wie den Solarstrom-Speicher-Park, die bioliq-Pilotanlage und ausgewählte Energieverbraucher am KIT-Campus Nord ein. Das Forschungszentrum Jülich integriert ein Elektrolyse-Testzentrum.

DLR-Beitrag: Brennkammersystem und Energiespeicher

Als neu zu schaffende Komponenten steuert das DLR ein Brennkammersystem für eine Gasturbine sowie Lösungen zum Zwischenspeichern von Wärme bei ...

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