Alternierende Telearbeit ist Versetzung nach BetrVG

Eine Abrede in allgemeinen Arbeitsvertragsbedingungen, welche die Beendigung einer vereinbarten alternierenden Telearbeit für den Arbeitgeber voraussetzungslos ermöglicht, ist unwirksam. Das entschied das LAG Düsseldorf mit am 23.10.2014 veröffentlichtem Urteil (v. 10.9.2014 – 12 Sa 505/14).

2005 vereinbarten eine Bank und ein angestellter Firmenkundenbetreuer, dass er abwechselnd zuhause und im Unternehmen arbeiten sollte (alternierende Telearbeit). Mindestens 40 % war der Beschäftigte zuhause tätig. Die häusliche Arbeitsstätte sollte vertraglich von beiden Seiten innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Ankündigung kündbar sein. im Herbst 2013 scheiterten Verhandlungen über die einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses ...

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