Packstation, des Gauners liebstes Kind

Immer mehr Betrügerbanden schädigen mittels DHL-Packstationen Verbraucher und Versandhändler gleichermaßen. DHL-Sendungen verschwinden und Kreditkartenzahlern wird ein Kaufpreis abgebucht, mit dem sie nicht das Geringste zu tun haben. Und das geht so:

Betrügerbanden stehlen im Netz Kreditkartendaten. Damit eröffnen sie per formellem Antrag ein Packstation-Zugangskonto bei der DHL und geben irgendeine private Adresse aus dem Telefonbuch an. Als Kontakt geben sie eine E-Mailadresse an, zu der sie Zugang haben. Diese E-Mailadresse wird natürlich unter falschem Namen bei einem geeigneten Anbieter eröffnet.

Die DHL schickt ein “Begrüßungspaket” an die private Adresse (aus dem Telefonbuch), das die Scheckkarte enthält, mit der die Packstation geöffnet werden kann. Weil dieses Begrüßungspaket meist als unerwünschte Werbung im Müll landet, meckert keiner bei der DHL und alles ist ok – weit gefehlt!

Nachdem der Zugangs-Code für die Packstation nicht nur auf der Scheckkarte steht, (die in dem Begrüßungspaket liegt, das sich gerne mal im Müll befindet,) sondern auch noch an die E-Mailadresse des neuen Packstation-Kunden (Betrüger) geschickt wird, haben die Betrüger keine Mühe, den in der E-Mail stehenden Code auf einen Scheckkarten-Dummy zu übertragen.

Mit dieser gefälschten Scheckkarte können die Betrüger nun in aller Ruhe die Pakete abholen, die aufgrund Ihres manipulierten Kreditkartenkaufes an diese Packstation geschickt werden. Dass diese Pakete ausschließlich teure Markenartikel enthalten, versteht sich von selbst ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK