Tödlicher Unfall auf dem Arbeitsweg

Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat mit Urteil vom 14. Mai 2013 (Az.: L 9 U 2788/11) entschieden, dass Personen auf dem Weg zu ihrer Arbeit, die nach einer Kollision aus ihrem Fahrzeug ausgestiegen sind, um mit dem Unfallbeteiligten das weitere Vorgehen zu besprechen, in der Regel nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen, wenn sie dabei einen weiteren Unfall erleiden.

Geklagt hatte eine Witwe, die von der Berufsgenossenschaft ihres verstorbenen Mannes Leistungen beanspruchte. Der Versicherte war mit seinem Personenkraftwagen auf dem Weg zur Arbeit, als es zu einer Kollision mit einem anderen Fahrzeug kam. Da der Mann der Klägerin bei dem Zusammenstoß unverletzt blieb, stieg er aus seinem Auto aus, um sich zu dem etwa 40 m entfernt zum Stehen gekommenen Fahrzeug des Unfallgegners zu begeben. Auch dessen Fahrer hatte keine Verletzungen erlitten. Man einigte sich daher darauf, dass dieser zu einer nahe gelegenen Raststätte gehen und die Polizei und den ADAC benachrichtigen sollte, um die nicht mehr fahrbereiten Autos abschleppen zu lassen.

Während der Mann der Klägerin an dem verunfallten Fahrzeug des Unfallgegners wartete, wurde dieses von einem anderen Auto erfasst und herumgeschleudert. Dabei wurde er tödlich verletzt ...

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