Keine Einladung eines Schwerbehinderten zum Bewerbungsgespräch

Lädt ein öffentlicher Arbeitgeber einen Bewerber mit Behinderung ausschließlich deshalb nicht zum Vorstellungsgespräch ein, weil dieser die formalen Voraussetzungen der beschränkten Ausschreibung nicht erfüllt, besteht kein Anspruch auf Entschädigung nach dem Antidiskriminierungsgesetz.

Mit dieser Begründung hat das Arbeitsgericht Kiel in dem hier vorliegenden Fall die Klage eines behinderten Bewerbers um eine Arbeitstelle abgewiesen, der nicht zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen worden ist. Der Kläger hat sich auf eine Stellenausschreibung einer öffentlichen Arbitgeberin an einer Universität beworben. Die Beklagte schrieb die Stelle aus, nachdem wegen Altersteilzeit ein Arbeitsplatz frei geworden war. Um eine aufstockende Förderung nach dem Altersteilzeitgesetz in Anspruch nehmen zu können, ist die Stelle nur für arbeitslos Gemeldete oder von Arbeitslosigkeit Bedrohte ausgeschrieben worden ...

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