Anwalt muss auch bei Online-Scheidung umfassend beraten

von Katharina Mosel

Online-Scheidungen erfreuen sich bei Scheidungswilligen großer Beliebtheit. Geworben wird mit reduzierten Anwaltskosten, darauf lassen sich viele getrennt lebende Eheleute ein. Trotz aller Streitigkeiten sind sie sich die Ehepartner nämlich häufig noch darüber einig, dass Kosten um jeden Preis gespart werden müssen. Sie sehen einen Anwalt dann das erste Mal im Scheidungstermin vor Gericht, ohne dass sie jemals über die Folgen einer Ehescheidung rechtlich beraten worden wären.

Das Landgericht Berlin hat in einem Urteil vom 5. Juni 2014 (14 O 395/13) nun entschieden, dass einer Frau Schadensersatzansprüche gegenüber ihrer ehemaligen Anwältin zustehen, weil diese sie nicht ausreichend beraten hatte. Die Frau hatte nur das Formular auf der Internetseite der Anwältin ausgefüllt und dort u.a ...

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