Gericht kennt nur Mann oder Frau

von Udo Vetter

Laut Amtsgericht Hannover gibt es in Personenstandssachen nur die Geschlechtsangabe “männlich” oder “weiblich”. Mit Hinweis auf die angeblich klare Rechtslage lehnt es das Gericht in einem aktuellen Beschluss ab, den Personenstand einer Antragstellerin in “inter” oder “divers” zu ändern.

Eine Betroffene, die sich selbst “Vanja” nennt, hatte mit Unterstützung der Kampagne “dritte Option” dagegen geklagt, dass ihr Personenstand in amtlichen Papieren mit weiblich angegeben wird. Tatsächlich fühlt sich Vanja aber weder eindeutig als Mann noch als Frau – wie viele tausend weitere intersexuelle Menschen in Deutschland auch ...

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