Begriffe des Strafrechts, Teil 15: die Berufung

von Daniel Nowack

Die Welt der Juristen lebt von unzähligen Fachbegriffen. In meiner Ratgeberreihe “Begriffe des Strafrechts” werde ich, welch Überraschung, einige Grundbegriffe, mit denen man im Rahmen strafrechtlicher Probleme immer wieder rechnen muss, verständlich erläutern bzw. dies zumindest versuchen. So sollen Sie in die Lage versetzt werden, auch Fachbegriffe, die der Rechtsanwalt im Eifer des Gefechtes (oder weil er diese gar nicht mehr als Fachbegriffe wahrnimmt) nicht erläutert, zu verstehen und somit mit Ihrem Anwalt “auf einer Ebene” kommunizieren zu können.

Nachdem in Teil 14 der Reihe der Begriff “Berufsverbot” erläutert wurde, geht es heute um die Berufung.

Die Berufung ist ein Rechtsmittel gegen ein strafrechtliches Urteil in der 1. Instanz. Im Gegensatz zur Revision, bei der ohne neue Hauptverhandlung das Urteil “nur” auf Rechtsfehler überprüft wird, ist die Berufung auf eine vollständige oder teilweise Wiederholung der Beweisaufnahme und eine erneute tatsächliche und rechtliche Beurteilung des Sachverhalts gerichtet ...

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