Auch in den USA: Das Leid mit der Terminsverlegung

von Gerfried Braune

Auch in den USA: Das Leid mit der Terminsverlegung

Nicht nur in Deutschland gibt es immer wieder Probleme mit Terminsverlegungswünschen der Rechtsanwälte. Auch in den USA gibt es Richter, deren Widerstände dagegen groß sind. Wie “Above The Law” berichtet, beantragte die Rechtsanwältin Stacy Ehrisman-Mickle aus Georgia bei Richter Jonathan Daniel Pelletier in Atlanta, einen Anhörungstermin in einer Einwanderungssache, der auf den 7 Oktober terminiert war, zu verlegen, da sie am 12.9. ihr Kind erwartete und der Arzt ihr bescheinigt hatte, dass sie 6 Wochen nach der Niederkunft nicht arbeiten dürfe. Der Richtere wies den Terminsverlegungsantrag mit der kurzen Begründung zurück, dass das kein ausreichender Grund sei und der Anhörungstermin vor der Annahme des Mandats festgelegt worden sei.

Den Verlegungsantrag hatte sie am 8. September gestellt, die Ablehnung des Richters datierte am 2.10., also nicht einmal eine Woche vor dem Termin ...

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