Sterbewunsch einer Wachkomapatientin muss auch ohne schriftliche Patientenverfügung akzeptiert werden

von Katharina Mosel

Eine Frau, die im Wachkoma liegt und über eine Magensonde ernährt wird, weil sie 2009 schwere Gehirnblutungen erlitten hatte, hatte vor ihrer Krankheit gegenüber Freuden und Angehörigen gesagt, dass sie im Falle einer schweren Erkrankung keine lebenserhaltenen Maßnahmen wolle.

Der Ehemann und die Tochter der Frau hatten versucht die lebenserhaltenden Maßnahmen zu stoppen. Die Vorinstanzen hatten dieses Ansinnen abgelehnt, weil sie der Ansicht waren, dass besonders strenge Anforderungen für die Feststellung eines mutmaßlichen Patientenwillens gelten würden. Die Frau hatte keine schriftliche Patientenverfügung errichtet ...

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