Investitionsabzugsbetrag: Berechnung der Betriebsgröße bei einer Investitionszulage

Der Anspruch auf Investitionszulage ist handelsrechtlich zu bilanzieren. Steuerrechtlich ist er für Zwecke des § 7 g EStG, nicht zu berücksichtigen; denn für die Größenmerkmale des § 7g EStG sind die Werte in der Handelsbilanz unerheblich. Der Anspruch auf Investitionszulage ist in der Steuerbilanz nicht zu erfassen und beeinflusst die Höhe des Größenmerkmals Betriebsvermögen” i.S. des § 7g EStG nicht (FG Thüringen 25.9.13, 3 K 947/11, Rev. BFH R 12/14).

Bei einer Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 oder § 5 EStG ist das Betriebsvermögen eines Gewerbebetriebes oder eines der selbstständigen Arbeit dienenden Betriebes am Ende des Wirtschaftsjahres des beabsichtigten Abzuges nach § 7g Absatz 1 EStG wie folgt zu ermitteln (BMF 8.5.09, IV C 6-S 2139-b/07/10002):

Anlage- und Umlaufvermögen
+ aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
./. Rückstellungen
./. Verbindlichkeiten
./. steuerbilanzielle Rücklagen (z. B. § 6b EStG, Ersatzbeschaffung)
./. passivierte Ansparabschreibungen gemäß § 7g Abs. 3 ff. EStG a. F.
./. passiver Rechnungsabgrenzungsposten
= maßgebendes Betriebsvermögen


Entscheidend sind die in der Steuerbilanz ausgewiesenen Positionen. Nach Ansicht des FG ist der Anspruch auf Investitionszulage nicht zu berücksichtigen ...Zum vollständigen Artikel


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