Das Projekt »Gran Conforto«

Die Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) hat das Szenario aufgeworfen: Betrieb des GWA durch eine externe Stelle. Warum auch nicht? Wenn ein Messstellenbetreiber sich nur um die Daten des Smart Meterings zu kümmern braucht und die Administration einer speziell darauf ausgerichteten Stelle überlässt, lassen...

Was ist die Ausgangssituation? Sie, als zuständiger Messstellenbetreiber (MSB), werden sich um die Administration der Smart Meter Gateways (SMGW) kümmern müssen. Für diese Rolle, Funktion oder Aufgabe – ausdrücklich keine „Marktrolle“ – sieht die entsprechende Technische Richtlinie einen Smart Meter Gateway Administrator (kurz SMGW-Admin oder GWA) vor, der vorgegebene Anforderungen an seine IT-Sicherheit erfüllen muss. Die aktuelle TR fordert beispielsweise ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) gemäß ISO 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz und ISO 27019. Die Anforderungen sind gegenwärtig noch in der Diskussion. Aber klar ist: Aufgrund des Schutzbedarfs der Gateways müssen an die Administration hohe Anforderungen gestellt werden. Und um diese abzubilden, wird ein ISMS für den GWA gefordert werden. Ob nun IT-Grundschutz, ISO/IEC 27001 „native“ oder eine Kombination aus beidem sei dahingestellt. Übrigens auch, wenn die Server mit dem Admin-Tool woanders betrieben werden (Stichwort: Software-as-a-Service oder Cloud). Festzuhalten bleibt: Die Anforderungen sind anspruchsvoll. Auch hinsichtlich der Haftung übrigens, falls bei der Administration etwas schiefläuft und der GWA den Kontakt zu seinen Gateways verliert. Ein bislang wenig beachtetes Szenario Die „Kosten-Nutzen-Analyse für einen flächendeckenden Einsatz intelligenter Zähler“ (KNA), die das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Juli 2013 veröffentlicht hat, thematisiert in Abs. 4.2.3 verschiedene Szenarien, wer die Rolle des Gateway Administrators wahrnehmen kann, vgl. auch unser Newsletter vom 17.9.13 ...Zum vollständigen Artikel


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