Wohnungseigentum: Miteigentümer möchte Kinderwagenrampe bauen

Amtsgericht München, Urteil vom 09.08.2013 - 481 C 21932/12 Wohnungseigentum: Miteigentümer möchte Kinderwagenrampe bauen Das Amtsgericht (AG) München hat durch Urteil (481 C 21932/12) entschieden, dass das Interesse der Miteigentümer an einem leichten und gefährdungsfreien Zugang zum Haus in der Regel das Interesse von Eltern an einer Rampe für einen Kinderwagen überwiege. Der Sachverhalt

Der Vater eines dreijährigen Kindes ist Eigentümer einer Wohnung in München. Seine Frau erwartet ein weiteres Kind. Um den Zugang zum Haus mit dem Kinderwagen zu erleichtern, beabsichtigte der Vater an den 2,46m breiten Treppenstufen eine kleine Rampe zu bauen. Dabei sollte eine Restbreite der Stufen von 1,68m verbleiben. Die Umbaukosten in Höhe von 3000 Euro würde der Vater alleine bezahlen. Sollte er ausziehen, würde er den ursprünglichen Zustand wieder herstellen.

Der Vater beantragte bei der Eigentümerversammlung, dass der Eingangsbereich barrierefrei umgebaut wird. Sein Antrag wurde abgelehnt. Der Wunsch des Klägers nach Bequemlichkeit begründe keinen Anspruch auf einen barrierefreien Zugang. Der Vater erhob Klage vor dem AG München.

Das Urteil des Amtsgerichts München (481 C 21932/12)

Der Richter gab den Miteigentümern Recht und wies die Klage ab. Sie müssen nicht den Bau einer Rampe für den Kinderwagen genehmigen und dulden ...

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