1.500 Euro monatlicher Gewinnzuschlag für Sarah Wiener auf Steuerzahlerkosten

von Liz Collet

Man rubbelt sich ein wenig die Augen, wenn man die Meldung liest, die zwischen seltsamen Lobhudeleien angeblich unbestrittener Unternehmerqualitäten und nur halbgaren Erwähnungen andernorts geäusserter Zweifel an den Kochqualitäten der ungelernten Köchin Sarah Wiener fast schon wieder in den Hintergrund des Beitrages rutscht.

Dabei darf man getrost mal den Finger auf die dort erwähnten “unternehmerischen Qualitäten” legen, wenn ein Gewinnzuschlag in Höhe von 1.500 Euro monatlich bezahlt wird, von dem mancher Hartz IV Empfänger ebenso wie mancher andere Unternehmer nur träumen kann, die mit weniger wirtschaften und wirtschaftlich arbeiten müssen.

Und tun sie es nicht, Sanktionen erwarten dürfen, nicht aber Geld aus der Staatskasse. Unternehmer ohne ausreichend nachvollziehbare und durch entsprechende Umsätze und Gewinne ausgewiesene Bilanzen müssen mit “Liebhaber-Paragraphen” ihres Finanzamtes rechnen.

Hartz IV Empfänger, zu denen bekanntlich ja auch Sarah Wiener einst zählte, müssen schlicht mit wenig auskommen, wenn sie selbst nicht genug zum Einkommen und Auskommen mit dem selben beizutragen wissen.

Zu denen Sarah Wiener “einst zählte”?

Hm….. wenn man so will, wird sie de facto und pekuniär nach wie vor vom Staat unterstützt, nur heisst es dann Gewinnzuschlag und nicht mehr Hartz IV, könnte man sagen. Die Staatsbeihilfe hat in diesem Fall ein anderes Etikett, ist aber eine staatliche Unterstützung, deren Berechtigung wie rechtliche Grundlage man mit mehr als gutem Recht hinterfragen kann ...

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