Faulheit oder gezielter Gesetzesverstoß?

Ankläger als Manipulateure

Der Staatsanwalt, der fair ist und das Gesetz kennt, baut seine Anklage so auf, wie es die Strafprozessordnung vorschreibt: Er unterteilt in den “Anklagesatz” (den abstrakten und den konkreten), der in der Hauptverhandlung verlesen wird, und das wesentliche Ergebnis der Ermittlungen, das in der Hauptverhandlung nicht verlesen werden DARF!, um zu verhindern, dass z.B. Schöffen beeinflusst werden.

Der Staatsanwalt, der – schlimm genug – keine Ahnung hat, oder der Staatsanwalt, der – deutlich schlimmer – unlauter und subtil die Schöffen beeinflussen will, packt so viel wie möglich des wesentlichen Ergebnisses der Ermittlungen in den konkreten Anklagesatz, um schon mit der Anklageverlesung das “Böse im Angeklagten” im Sinne einer direkt wirkenden Prangerfunktion in ...

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