Werbung mit “sofort lieferbar” im Onlinehandel?

von Christopher A. Wolf

Das Landgericht Aschaffenburg hatte auf Betreiben der Wettbewerbszentrale zu entscheiden, ob ein Online-Händler seine Waren mit dem Zusatz “sofort lieferbar” bewerben darf, wenn die so beworbenen Produkte nicht zum Versand am nächsten Werktag bereitgehalten werden.

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Ein Online-Händler für Elektronikartikel bewarb seine Angebote mit dem Versprechen, diese seien sofort lieferbar. Der Online-Händler teilte seinen Kunden aber in zwei dokumentierten Fällen mit, dass die Produkte nachbestellt werden müssten und es daher bei der Auslieferung der bestellten Waren Verzögerungen von bis zu einer Woche geben werde.

Die Verbraucher beschwerten sich daraufhin bei der Wettbewerbszentrale, welche den Online-Händler daraufhin abmahnte. Die Wettbewerbszentrale forderte den Online-Händler auf, im Rahmen seines Internetversandhandels nicht länger unter Hinweis auf die sofortige Lieferbarkeit von Produkten zu werben, wenn die so beworbene Ware tatsächlich nicht zum Versand am nächsten Werktag bereitgehalten werde.

Der Internethändler gab keine Unterlassung ab und ließ es auf ein gerichtliches Verfahren ankommen ...

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