Statt Ego-Shooter: Internationale Spieltage in Essen

von Anna Sophie Heuchemer

Statt Ego-Shooter: Internationale Spieltage in Essen

Von Anna Sophie Heuchemer, 17. Oktober 2014

Von Donnerstag bis Sonntag geht es in Essen analog zu: Die Messe „Spiel 2014“ findet statt. Zahlreiche Aussteller informieren auf einer Fläche von rund 44.000 m² umfassend über das gesamte nationale und internationale Spieleangebot. Verlage und Brettspiel-Erfinder aus aller Welt, mehr als 850 vorgestellte Neuheiten, laut Veranstalter die weltgrößte Spielmesse – und wir mitten drin.

Doch was machen wir als “digitale” Online- und Medienrechtsanwälte dort?

Wir konnten nicht nur selbst würfeln, ziehen und setzen. Vor allem konnten wir höchst interessante Kontakte knüpfen und viele informative und nachhaltige Gespräche führen.

Das wohl interessanteste Gespräch durften wir mit einer Vertreterin eines namhaften Verlages führen, welcher ein an die hierzulande wohl bekannteste ARD-Krimiserie angelehntes Brettspiel vorstellte. Wir erhielten vor allem detaillierte Informationen über die markenrechtlichen Aspekte dieses speziellen Spiels – denn schließlich unterliegt die Nutzung des bekannten Namens und des dazugehörigen Fadenkreuzes den strengen Anforderungen des Markengesetzes. Darüber hinaus erhielten wir einen umfassenden, spannenden Einblick in die Vorgehensweise eines Verlages, wenn dieser ein bestimmtes Spiel verlegen will. Es gibt nicht nur die Möglichkeit, dass ein Entwickler zu dem Verlag geht, sein Spiel vorstellt und der Verlag es entsprechend verlegt. Der Verlag sucht vielmehr teilweise ganz gezielt nach „Experten“, die sich in einem bestimmten Bereich besonders gut auskennen und beauftragt diese entsprechend. So beauftragte auch hier der namhafte Verlag den Fragenentwickler des ARD-Krimispiels.

Mit zahlreichen weiteren großen und kleinen Verlagen und einzelnen Entwicklern durften wir sprechen ...

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