Online-Scheidung kann gefährlich sein

von Nils Finkeldei

Familiengericht

Eine Anwaltskanzlei, die im Internet damit wirbt, dass über sie Scheidungen bundesweit online, d. h. ohne Anwaltsbesuch, durchgeführt werden können, ist von einer Mandantin auf Schadensersatz verklagt worden. Die aus Russland stammende Klägerin füllte das auf der Homepage der Kanzlei zur Verfügung gestellte Online-Formular aus und gab an, dass wechselseitig auf Ehegattenunterhalt und Versorgungsausgleich verzichtet werden sollte. Die beklagte Kanzlei kam diesem Wunsch nach. Im Rahmen des Scheidungsverfahrens wurde ein entsprechender Vergleich geschlossen.

Die Klägerin verlangte von der beklagten Kanzlei nun Schadensersatz, weil sie die Tragweite des wechselseitigen Verzichts auf Ehegattenunterhalt und Versorgungsausgleich nicht überschaut hatte ...

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