Datenschutz-Aufsichtsbehörden: Orientierungshilfe Cloud Computing – Version 2.0

von Sebastian Kraska

[IITR - 17.10.14] Die Datenschutz-Aufsichtsbehörden haben am 9. Oktober 2014 eine aktualisierte Orientierungshilfe zum Thema “Cloud Computing” verabschiedet. In der Vorbemerkung heißt es: “Der Schwerpunkt [der vorliegenden Veröffentlichung] liegt (…) auf Hinweisen bei der Nutzung von Cloud-Computing-Diensten durch datenverarbeitende Stellen. Anbieter von Cloud-Computing-Dienstleistungen können aus dieser Orientierungshilfe diejenigen Anforderungen entnehmen, die ihre Kunden aus datenschutzrechtlicher Sicht stellen.”

Die von den Arbeitskreisen Technik und Medien der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder sowie der Arbeitsgruppe Internationaler Datenverkehr des Düsseldorfer Kreises verfasste Orientierungshilfe ersetzt damit die erste Fassung aus dem Jahr 2011 (vgl. vertiefend zur alten Fassung hier).

  • Sie können die aktualisierte Orientierungshilfe hier herunterladen (PDF)

In der nun vorliegenden zweiten Fassung gehen die Aufsichtsbehörden vertieft auf die Zulässigkeit der Datenübermittlung an Stellen außerhalb der europäischen Union im Licht etwaiger geheimdienstlicher Tätigkeiten ein. Auch die Ausführungen zu den technischen und organisatorischen Anforderungen wurden vertieft.

Die Orientierungshilfe schließt mit folgendem Fazit:

“(…) Die wirtschaftlichen Vorteile des Cloud Computing für die Anwender sind nicht zu übersehen. Die starke Reduktion der selbst noch vorzuhaltenden Infrastruktur, die Verringerung des Bedarfs an eigenem IT-Fachpersonal, die Vermeidung von Risiken der Über- und Unterkapazitäten und die bessere Übersichtlichkeit der Kosten der Datenverarbeitung sind für Unternehmen und Behörden gute Gründe, die Beauftragung von Cloud-Computing-Anbietern in Erwägung zu ziehen ...

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