Fünf wichtige Fragen zum Kühlschrank im Büro

Der wahre Horror im Arbeitsleben verbirgt sich hinter der meist unscheinbaren Tür des Büro-Kühlschranks! Öffnet man diese, blickt man in den Schlund der Hölle. Oder in das geheime Labor einer biologischen Forschungseinrichtung, spezialisiert auf die Suche nach neuen Lebensformen.

Es ist so schrecklich: Überfällige Lebensmittel schimmeln vor sich hin, ausgelaufene Flüssigkeiten verkleben die Abstellflächen und auf jeder zweiten Verpackung befindet sich ein Post-It mit dem Namen “Jessica”, “Herr Weinzierl” oder “meins”. Manchmal ergänzt um den mit krakeliger Schrift geschriebenen Zusatz “Finger weg”, was die Kollegen vermutlich auf nach wie vor nicht aufgegebene Eigentumsrechte Dritter hinweisen soll.

Der Kühlschrank im Büro – hier einige oft gestellte Fragen:

Ist ein Kühlschrank im Büro erlaubt?

Er ist zumindest nicht verboten. Ein Arbeitnehmer hat aber grundsätzlich kein Recht, an seinem Arbeitsplatz einen Kühlschrank vorzufinden. Auch das Aufstellen eines eigenen Gerätes muss immer mit dem Arbeitgeber abgesprochen werden. Man denke allein schon an die Stromkosten, die durch den Betrieb entstehen und die im Normalfall der Arbeitgeber trägt.

Aber es gibt noch andere Aspekte Als elektrisches Gerät fällt ein Kühlschrank mittelbar unter den Begriff einer überwachungsbedürftigen Anlage im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung, von der grundsätzlich eine Gefährung ausgeht. Diese Verordnung gilt bei privaten Geräten über die im Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebene allgemeine Gefährdungsbeurteilung. Auch die Fachkraft für Arbeitssicherheit wird sich das Gerät unter die Lupe nehmen.

Kluge Arbeitgeber gehen Ärger aus dem Weg und schaffen Tatsachen, indem sie ein Firmengerät am selbst bestimmten Ort aufstellen.

Was hat der Betriebsrat für Rechte?

Ohne Zustimmung des Betriebsrats darf ein Arbeitgeber den Betrieb eines privaten Kühlschranks nicht umstandslos verbieten ...

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