Eiskalte Geschäfte mit Geflügel – fern von Kragen bis Bürzel / “From Nose to Tail”

von Liz Collet

Bereits vor mehr als einem Jahr hatte ich im Beitrag “Hühner-Wahnsinn: Eiskalte Geschäfte mit Geflügel” auf die gleichnamige Reportage von Joachim Vollenschier hingewiesen, mit der auf die Folgen der Deutschen liebster Hühnerteile (Brust, Keule)und des Trends zur (vermeintlich) fettärmeren Ernährung aufmerksam gemacht wurde.

“Vermeintlich” fettärmere Ernährung sage ich in diesem Zusammenhang, weil es ernährungstechnisch wenig nutzt, ach so penibel zwar die Hühnerbrust als fettarm zu bevorzugen, wenn diese dann wenig kalorienbewusst in die Zubereitung, weitere Zutaten und übrige Ernährung rund um den Tag eingebettet und serviert und konsumiert wird.

Was hilft es, wenn – wie ungezählte Male beobachtet - neben der Hühnerbrust im Einkaufswagen beispielsweise dann reihenweise Tüten mit Fertigsösschen und Becher mit Sahne landen, mit denen die gesunde Ernährung wieder ad absurdum geführt ist.

Dennoch – und unverändert im Trend: Nirgendwo werden so viele Hähnchenbrüste gegessen wie in Deutschland. Die Industrie bedient diesen Trend, denn das Filet wirft eben tüchtig Profit ab.

Was mit den “Hühnerresten” geschieht? Für meinen Verstand sträubt sich bereits alles gegen den Begriff HühnerREST. Für mich gilt nicht einmal die Karkasse als “Rest”, denn sie ist eine der Zutaten neben Wurzelgemüsen für die besten Brühen. Und bestenfalls nach Zubereitung der Brühe würde ich die Karkasse dann als “Rest” bezeichnen. Vom Huhn bekommt man üblicherweise Kopf, Kamm und Füsse nicht mehr zu sehen. Jedenfalls hierzulande, andernorts werden selbst davon noch manche Teile als Delikatesse gehandelt und verschmaust ...

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Konsumieren und Gutes tun! Hühnchen für Afrika

Essen Sie auch gerne Hühnerbrustfilet? Das ist saftig und lecker. Und das Beste: Ab sofort können Sie mit dem Verzehr von Brustfilets auch noch etwas Gutes tun. Wie? Das verraten wir hier. Unser Video greift die absurde, aber verbreitete Argumentation auf, die Konsumenten in westafrikanischen Ländern würden von den billigen Fleischteilen aus Deutschland und Europa profitieren. Das Gegenteil ist der Fall: Die Fleischreste werden in Westafrika zu Tiefstpreisen angeboten. Heimische Hühnerzüchter können nicht konkurrieren und gehen pleite. Zudem wird die Kühlung auf dem langen Weg häufig unterbrochen. Das Fleisch verdirbt und schwere Gesundheitsschäden sind die Folge. Die traurige Realität: Unsere Fleischreste schaffen Hunger und Krankheit. Warnung: Satire! Mehr Informationen unter: www.ven-nds.de/fleischexporte


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