Datenschutzbehörden automatisieren die Suche nach Datenschutzverstößen

von Sven Venzke-Caprarese

Onlinedienste sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Täglich steigt sowohl das Angebot als auch auch die Zahl der Nutzer. Ein großes Problemfeld ist hierbei der Datenschutz. Was geschieht mit meinen persönlichen Daten? Wer erhält Zugriff darauf? Dies sind nur einige Fragen, die sich Verbraucher stellen. Doch auch für Anbieter entsprechender Dienste wird der Schutz der persönlichen Daten von Kunden und Interessenten immer wichtiger. So droht bei Mißachtung nicht nur ein Bußgeld durch die zuständige Aufsichtsbehörde, sondern auch ein Ansehens- und Vertrauensverlust.

Wurden die Aufsichtsbehörden bisher in der Regel erst im Fall von Beschwerden oder Hinweisen tätig, kommen mittlerweile immer häufiger automatische Scans zur Kontrolle des Umgangs mit personenbezogenen Daten zum Einsatz. Eine Vorreiterrolle kommt hierbei dem Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) zu. Die Behörde hat Anfang September diesen Jahres z.B. die E-Mail-Server von 2236 bayrischen Unternehmen auf Verschlüsselung überprüft. Über 34% der Unternehmen verfügten über keine ausreichende Verschlüsselung. Die Unternehmen wurden von der Behörde aufgefordert, für eine ausreichende Verschlüsselung zu sorgen und diese auch zu bestätigen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK