Milchmädchenrechnung by BGH

Nach langer Zeit mal wieder ein kurzer Beitrag zum Thema Nettopolicen und Vergütungsvereinbarungen. Der BGH verzapfte schon im Urteil III ZR 124/13 vom 12.12.2013 folgende Erkenntnis:

Insbesondere gleicht sich unter wirtschaftlicher Betrachtungsweise der Umstand, dass sich der Versicherungsnehmer einem Provisionsanspruch des Versicherungsvertreters ausgesetzt sieht, bei regulärem Versicherungsverlauf dadurch aus, dass die vermittelte „provisionsbereinigte" Nettopolice-Lebensversicherung als solche preisgünstiger ist als eine herkömmliche Bruttopolice-Lebensversicherung.

Und da der BGH gerne bei sich selbst abschreibt, findet sich diese Passsage auch im Urteil III ZR 557/13 vom o5.o6.2014 wieder.

Dem, lieber BGH, ist nicht so:

Eine „provisionsbereinigte" Nettopolice-Lebensversicherung ist schon pure praxisferne Theorie ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK